Samstag, 7. Oktober 2017

Gelesenes: »Loslassen« von Leo Babauta

cover frontAls Übersetzer (beziehungsweise Sprachmittler, wie manche Zeitgenossen das heute nennen) hat man es mit allerlei Arten von Texten zu tun. In den letzten Jahren habe ich von technischen Produktinformationen für industrielle Anlagen über Tipps zum Liebesleben für langjährig verheiratete Damen bis zu spannenden Biografien eine große Bandbreite von Sach- bis Unterhaltungsliteratur aus der einen in die andere Sprache transportiert. Selten hatte ich dabei so viel Freude beim Übersetzen und darüber hinaus persönlichen Gewinn wie bei diesem schmalen, aber nichtsdestotrotz inhaltlich sehr gehaltvollen #Alltagsratgeber von Leo #Babauta. Vor zwölf Monaten hatte ich »Das kleine Buch über die Zufriedenheit« vom gleichen Autor übersetzt und war sehr angetan. Dieses neue Werk ist mir sogar noch ein Stück wertvoller geworden.

»Loslassen« ... ein Schlagwort, ein Begriff, der vieles und nichts bedeuten kann. Babauta wollte, so schreibt er in der Einführung, herausfinden, ob in dem Satz »Die Wurzel all unserer Probleme ist unsere Unfähigkeit, loszulassen.« etwas Wahres steckt. Was er dabei erlebt und welche Schlüsse er gezogen hat, beschreibt er in diesen knapp 60 Seiten. Sehr nah am Alltag und immer nachvollziehbar. Vom Vor-sich-Herschieben unangenehmer Arbeiten oder Aufgaben über Ängste vor Versagen und Kontrollverlust bis zum Umgang mit schwierigen Menschen und Überwinden von Schicksalsschlägen zeigt der Autor auf, was es jeweils mit dem Loslassen auf sich hat und wie diese Kunst, hat man sie sich erst einmal angeeignet, zu einem glücklicheren Lebensstil führen kann. Das #Loslassen ist eine Fertigkeit, die uns selbst und unseren Mitmenschen gut tut.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand aus diesem Buch keinen Vorteil für sein Leben mitnehmen würde. Was der Autor vorschlägt, ist erprobt und bewährt, es hat weder mit religiösen Überzeugungen noch Mystik zu tun und alles wird so verständlich dargeboten, dass es wirklich jeder begreifen und lernen dürfte. Babauta schlägt einfache Schritte vor, die man ohne Vorkenntnisse und mit sehr geringem Zeitaufwand ausprobieren kann. So lernt man nach und nach die Kunst des Loslassens, was erstaunliche Effekte auf das eigene #Wohlbefinden hat. »Diese Kunst wird Ihr Leben verändern«, behauptet Leo Babauta. Ob das zutrifft, muss natürlich jeder selbst herausfinden - als Übersetzer des Buches kann ich es jedenfalls für mich persönlich bestätigen.

Das Buch ist überschaubar kurz und kostet nicht die Welt. Meine Empfehlung: zugreifen!

Taschenbuch (4,99 Euro): http://amzn.to/2fZjLdg
E-Book (2,99 Euro bzw. 0,00 Euro): http://amzn.to/2yvDWH8

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Donnerstag, 21. September 2017

Handsignierte Bücher …

… gibt es nicht bei Amazon, sondern entweder bei Lesungen der jeweiligen Autoren oder – und das ist etwas relativ Neues – über die Autorenbuchhandlung »Bunte Hunde«.

Ich freue mich, dass zwei von meinen Werken dabei sind.

buhu

Wer also »Jessika« oder »Sabrinas Geheimnis« mit Widmung und Signatur haben möchte, darf gerne im Webshop »Bunte Hunde« bestellen. Oder mir mit den Büchern und einem Schreibgerät in der Hand irgendwo (Sportstudio, Mauerweg, Kranoldplatz, Johannesgemeinde, Philharmonie, Alnatura Supermarkt, Neil Diamond Konzert in Hamburg …) auflauern.

Na denn.

Samstag, 2. September 2017

Die IHK Berlin bekommt zu Unrecht gefordertes Geld.

Dass es so etwas wie die IHK-Zwangsmitgliedschaft in einem freien Land wie unserem überhaupt gibt, ist schon ein Anachronismus. Der Wirtschaftsverband ist aber so stark, dass Politik und sogar das Verfassungsgericht immer wieder einknicken, wenn jemand gegen diesen Zwang vorgehen will: Wer Gewerbesteuer zahlen muss, ist automatisch und ohne jegliche Möglichkeit der Gegenwehr Mitglied der IHK und muss Beiträge zahlen. Mich erinnert das an kommunistische oder andere totalitäre Gesellschaftsformen … aber so ist es nun mal. Es muss ja auch jeder Haushalt Gebühren für ARD und ZDF bezahlen, ob die Programme nun genutzt werden oder nicht.

Wir erleben nun aber die Krönung der Absurdität: Die IHK besteht auf einer Zahlung, die sie zu Unrecht fordert. Der Reihe nach:

2014 gründeten wir zu fünft eine GbR. Die Tätigkeit ist nicht gewerbesteuerpflichtig, da wir ausschließlich freiberuflich tätig sind. Dass beim Steuerbescheid für das Jahr 2014 vom Finanzamt fälschlicherweise gewerbliche Einnahmen ausgewiesen waren, fiel uns nicht auf, da die Einnahmen unter der Bemessungsgrenze lagen – es war keine Zahlung an das Finanzamt zu leisten.

Der Steuerbescheid 2015, in dem dann Gewerbesteuer gefordert wurde, wurde von uns angefochten und vom Finanzamt sofort korrigiert, weil die freiberufliche Natur unserer GbR offensichtlich war und ist. Den Bescheid für 2014 ließen wir unangefochten, da ja keine Kosten entstanden waren.

Und damit war alles gut. Dachten wir. Bis die IHK Berlin auf diese Idee kam:

image

Man schickte uns am 17. Juli 2017, also zwei Jahre später, einen Beitragsbescheid für das Kalenderjahr 2014. (Die dreifachen Ausrufezeichen betrachte ich als Beweis der Niveaulosigkeit des Verfassers, aber das sei dahingestellt, es handelt sich ja nicht zwangsläufig um jemanden, der die deutschen Sprachregeln kennen muss.)

Ich hielt das Schreiben mit der Zahlungsaufforderung natürlich für einen Fehler und schrieb am 18. Juli 2017an die IHK:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr Bescheid vom 17. Juli 2017 über offene Beiträge aus früheren Bescheiden (2014) entbehrt jeglicher Grundlage, da wir weder 2014, noch davor, noch seither gewerblich tätig waren und sind.
Bitte stornieren Sie den falschen Bescheid und löschen Sie uns aus Ihren Verzeichnissen und Datenbeständen. Wir sind nicht und waren nie Mitglied der IHK Berlin, da wir zu keiner Zeit gewerbesteuerpflichtig waren.
Wir erbitten eine Bestätigung.
Freundliche Grüße
G. Matthia

Daraufhin kam eine automatisierte Antwort, dass das Anliegen geprüft würde. Erst am 24. 8. 2017, als ich längst davon ausging, man habe das Versehen bei der IHK stillschweigend korrigiert, kam diese Zuschrift einer gewissen Frau B. von der IHK:

Sehr geehrter Herr Matthia,
vom Finanzamt Berlin haben wir für 2014 einen Gewerbeertrag für die GbR … übermittelt bekommen. Bitte prüfen Sie dazu Ihren Steuerbescheid, und schicken Sie uns diesen ggf. zu falls auch hier der Bescheid geändert wurde.
Sollten wir bis zum 08.08.17 keinen weiteren Posteingang verzeichnen, erwarten wir umgehend die Zahlung unserer offenen  Forderung in Höhe von 59,05 .
Mit freundlichen Grüßen
Axxx Bxxx

Ich kratzte mich angesichts des genannten Datums und der rückwärts gerichteten Zeitspanne am Kopf und schrieb sofort zurück:

Sehr geehrte Frau Bxxx,
da Ihr Schreiben heute hier einging, kann der 08.08.2017 als Termin für die Zahlung ja nur ein Tippfehler sein …

Dann erläuterte ich drei Tage später, nachdem ich unsere Unterlagen aus den Jahren 2014 und 2015 herausgesucht hatte, noch einmal den Sachverhalt:

Sehr geehrte Frau Bxxx,
wir sind der Sache nachgegangen und haben festgestellt, dass wir gegen den Bescheid über gewerbliche Einkünfte 2014 keinen Einspruch erhoben hatten, weil das Einkommen unter der Bemessungsgrenze lag und keine Gewerbesteuer fällig wurde. Sachlich falsch war der Bescheid gleichwohl … er wurde jedoch nicht angefochten, weil uns die Einstufung als Gewerbe gar nicht aufgefallen war.
Erst für das Jahr 2015 wurde seitens des Finanzamtes Gewerbesteuer verlangt. Wir haben unsere Tätigkeit daraufhin erläutert und richtiggestellt. Das Finanzamt hat dann den Bescheid geändert (siehe Anlage). Unsere GbR hatte und hat keine gewerblichen Einkünfte.

Obwohl ich den geänderten Steuerbescheid vom Finanzamt beifügte, folgte die stereotype Aufforderung:

Sehr geehrter Herr Matthia,
leider müssen wir auf der Beitragszahlung für 2014 bestehen. An die Festsetzungen des Finanzamts sind wir gebunden.
Wir bitten um Ausgleich der offenen Forderung.
Mit freundlichen Grüßen
Axxx Bxxx

Die Tatsache, dass das Finanzamt uns als nicht gewerbesteuerpflichtig eingestuft hatte, ignorierte Frau B. ohne Kommentar.

Nun weiß man ja: Unrecht Gut gedeiht nicht. Ich wollte Schaden von der IHK und der eintreibenden Frau B. abwenden und baute ihr eine goldene Brücke. Rechtlich gesehen waren wir ja nie Mitglied in der IHK, ich wies Frau B. aber darauf hin, dass …

… es auf der offiziellen Seite der IHK im Internet heißt: »Existenzgründer müssen in den ersten beiden Jahren in der IHK gar keinen Beitrag und in den nächsten beiden Jahren keine Umlage bezahlen.«
Vielleicht können Sie mir ja noch erklären, warum das, was da zu lesen ist, nicht zutrifft?

Frau B. betrat die goldene Brücke nicht, sondern erklärte:

Gemäß § 3 Abs. 3 Satz 4 IHK-Gesetz müssen Existenzgründer in den ersten beiden Jahren in der IHK gar keinen Beitrag bezahlen. In den folgenden zwei Jahren müssen Sie zwar einen Grundbeitrag, aber keine Umlage bezahlen. Beides gilt nur, wenn Ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000,-- € nicht übersteigt und wenn Sie Einzelunternehmer und nicht in das Handels- oder das Genossenschaftsregister eingetragen sind.
Die Existenzgründerregelung gilt nicht für Personengesellschaften.

Das hatte ich ja selbst gewusst. Auch ich hatte so weit gelesen. Mein Versuch, für Frau B. einen Ausweg zu öffnen, bei dem sie ihr (mir unbekanntes) Gesicht wahren konnte, hatte nicht funktioniert. Sie wollte offenbar nicht einsehen, dass es besser wäre, auf das zu Unrecht geforderte Geld zu verzichten. Ich unternahm noch einen weiteren Versuch:

Sehr geehrte Frau Bxxx,
es heißt zwar auch »Unter bestimmten Umständen kann der Beitrag auch erlassen werden«, aber da sehe ich schwarz bei Ihnen, obwohl wir ja nachweislich nie gewerbesteuerpflichtig waren.

Wie erwartet blieb Frau B. ihrer Halsstarrigkeit treu:

... Ein Erlass unserer Forderung ist möglich, wenn die Zahlung für alle Gesellschafter eine erhebliche Härte wäre. Weil wir alle Mitglieder gleich behandeln müssen, können wir Beiträge nur unter ganz bestimmten Umständen erlassen.
Einem Erlassantrag können wir z. B. zustimmen, wenn das zu versteuernde Einkommen bei Verheirateten € 25.200,00 bzw. bei Ledigen € 12.600,00 nicht übersteigt.
Damit wir die momentane finanzielle Situation beurteilen können, benötigen wir von allen Gesellschaftern den letzten Einkommensteuerbescheid und ggf. aktuelle Unterlagen über Erhalt einer staatlichen Unterstützung. Wir können dann über Ihren Erlassantrag anhand dieser Unterlagen entscheiden.

Dieses Ansinnen, der IHK auch noch unsere gegenwärtigen und die Einkommen der anderen Mitglieder der GbR zu offenbaren, war ja nun an Frechheit kaum zu überbieten. Ich erinnerte Frau B. letztmalig an die Tatsachen:

Dass Sie alle Mitglieder gleich behandeln müssen, steht außer Frage. Wir waren aber nie Mitglieder und sind nur durch ein Versehen des Finanzamtes bei Ihnen gelandet, der 2015 (leider nicht rückwirkend auf 2014) korrigiert wurde. Dennoch besteht die IHK auf Zahlung des zu Unrecht geforderten Betrages. Das halten wir für außerordentlich unfair.

Und das ist nun das Ende der leider wahren Geschichte. Eine juristische Auseinandersetzung wäre deutlich teurer als die geforderten € 59,05 und angesichts der Rechtsprechung der vergangenen Jahre, die der Zwangsmitgliedschaft von gewerblichen Unternehmen in der IHK immer Recht gegeben hat, würde ich am Erfolg zweifeln, obwohl wir ja nie Mitglieder waren.

Dass die IHK mit den Beiträgen ihrer Zwangsmitglieder nicht schlecht ausgestattet ist und dass eigentlich eine solche, an totalitäre Regime erinnernde Praxis in der freien und demokratischen Wirtschaft keinen Platz haben sollte, ist das eine. Dass die IHK offensichtlich aber auch Geld eintreibt, das ihr (da genügt schlichtes logisches Denken) gar nicht zusteht, geht mir gegen den Strich, auch wenn es in unserem Fall nur 59,05 Euro sind.

So.

Freitag, 1. September 2017

Ausgebuddelt: Der ungeschriebene Heimatkrimi

Nebenan auf dem Blog für meine Textmanufaktur gibt es nagelneues altes Lesefutter:
https://gjmberlin.wordpress.com/2017/08/31/der-ungeschriebene-heimatkrimi/
Viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 25. August 2017

Jessika hat Geburtstag

JessikaNun gut, nicht Jessika persönlich, denn meines Wissens ist sie lediglich eine Romanfigur, die meiner Phantasie entsprungen ist. Vielmehr wird am 26. August 2017 das Buch, in dem ich ihre Erlebnisse, soweit sie mir bekannt sind, zusammengetragen habe, zwei Jahre alt.

Eigentlich ist sie, die Jessika, ja wesentlich älter. Sie tauchte vor rund zwanzig Jahren in einer Kurzgeschichte erstmals auf. Als ich anfing diese Geschichte zu schreiben, hatte ich noch keine Ahnung von Jessika … ich schrieb über eine männermordende Hausmeisterin. Das etwa zwölfjährige Kind namens Jessika, das gegen Ende der Geschichte für eine manche Leserinnen und Leser schockierende Wendung sorgte, kam erst beim Schreiben überhaupt in die Handlung hinein. Das war die literarische Geburtsstunde.

Jessika ist aber wesentlich älter. Womöglich hunderte von Jahren. Wer weiß das schon so genau.

Einige Einblicke in die möglichen Hintergründe und Abgründe ihres Daseins können seit zwei Jahren meine geschätzten Leserinnen und Leser in dem Roman gewinnen, der wie die ursprüngliche Kurzgeschichte den Titel »Jessika« bekommen hat.

Anlässlich des Buchgeburtstages gibt es die Kindle-Version vom 25. bis zum  31. August 2017 zum Sonderpreis.

Bei Interesse bitteschön hier klicken: [Jessika als E-Book zum Geburtstags-Sonderpreis]

Und wer lieber Bücher auf Papier gedruckt liest, kann zum regulären Preis hier zugreifen: [Jessika als Taschenbuch für Achtkommadreiundachtzig]

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Montag, 21. August 2017

Gastbeitrag Leo Babauta: Loslassen. Kapitel 21 und Anhang

Ich habe, regelmäßige Blogbesucher wissen das bereits, kürzlich ein weiteres Buch aus der Feder des Leo Babauta übersetzt. Das Buch kann man als Taschenbuch oder als E-Book für den Kindle erwerben. Um die Druck-, Vertriebs und Distributionskosten kommen wir nicht herum – daher kostet das Taschenbuch nun einmal fünf Euro und neun Cent und das E-Book zwei Euro und neunundneunzig Cent.

Das Taschenbuch: http://amzn.to/2van3Ar
Das Kindle-Buch: http://amzn.to/2uGrf7C

Loslassen._Eine_einz_Cover_for_KindleDa Leo Babauta sein Buch genau wie die Beiträge auf seinem Blog vom Copyright ausdrücklich ausgenommen hat und zur unentgeltlichen Weiterverbreitung auffordert, stelle ich die einzelnen Kapitel meiner deutschen Übersetzung hier auf dem Blog zur Verfügung.

Wer lieber ein »richtiges« Buch in der Hand hat beim Lesen oder gerne seinen Kindle benutzt, der kann die entsprechende Ausgabe bestellen. Wer kein Geld ausgeben kann oder will, der möge hier auf dem Blog lesen, was Leo Babauta zum Thema Loslassen eingefallen ist.

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Kapitel 21

Das Ende der Reise?

Sie sind am Ende dieses Buches angekommen, aber dies könnte der Beginn einer Reise sein.

Es hängt von Ihnen ab.

· Sie nicken mit dem Kopf und sagen »interessante Ideen». Und dann leben Sie weiter wie bisher.

· Oder Sie nehmen sich vor, das Loslassen zu üben und herauszufinden, ob es irgendwelche Vorteile in Ihrem Leben bewirkt.

Meine Hypothese: Wenn Sie das Loslassen üben, werden Sie seltener wütend und verärgert und frustriert sein. Sie werden sich seltener wünschen, dass etwas anders wäre als es ist, Sie werden sich seltener wundern, dass Sie schon wieder leiden. Ihr Leben wird für Sie präsenter und inhaltsvoller.

Aber dies ist nur eine Hypothese. Wir wissen nicht wirklich was geschieht, bis Sie es ausprobieren.

Üben Sie es für ein paar Wochen ein. Idealerweise sogar mit einem Partner oder Freund. Verpflichten Sie sich, täglich zwei bis drei Minuten zu üben. Ziehen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten zurück und üben Sie das Loslassen.

Seien Sie gespannt!

Und dann erzählen Sie mir bitte, wie Ihre Resultate aussehen: http://tinyurl.com/yd9x5oa2 (Den Fragebogen gibt es nur in Englisch).

Lassen Sie mich wissen, ob Ihnen die Übungen gelungen sind. Vielleicht haben Sie auch Fragen oder möchten über Hindernisse berichten.

Es würde mir wirklich helfen.


Das kleine Buch über die Zufriedenheit

Leo Babauta

clip_image004Dieses Buch von Leo Babauta aus dem Jahr 2016 ist ein Leitfaden für Menschen, die glücklicher mit dem Leben und zufriedener mit sich selbst werden möchten, während sie weiter im Alltag ihre Aufgaben erledigen.

Was der Autor vorschlägt, ist erprobt und bewährt, und es hat weder mit religiösen Überzeugungen noch fernöstlicher Mystik zu tun. Babautas Empfehlungen kann man ohne weitere Voraussetzungen oder Vorwissen ausprobieren und – wie er sagt – dann das, was persönlich passt, beibehalten.

So lernt man nach und nach, Umstände anders zu sehen und besser mit ihnen umzugehen ... was schließlich erstaunliche Effekte auf das eigene Wohlbefinden hat.

»Das kleine Buch über die Zufriedenheit« ist bei Amazon als Kindle Edition (ASIN: B01DVQIQOQ) und als Taschenbuch (ISBN-10: 1530814383, ISBN-13: 978-1530814381) erhältlich.


Entschleunigung und Achtsamkeit ... im ganz normalen Alltag

Günter J. Matthia

Noch ein Buch über Achtsamkeit und Entschleunigung? Wurde nicht bereits alles, was es zum Thema überhaupt zu sagen gibt, in zahlreichen Variationen aufgeschrieben?

Ja. Nein.

clip_image006Ja deshalb, weil die Fülle von Material über ein gesünderes und froheres Leben durch Entschleunigung und Achtsamkeit tatsächlich inzwischen gewaltig ist. Da entsteht Stress: wie soll ich das bloß alles lesen?

Nein deshalb, weil Günter J. Matthia, unter anderem Übersetzer von Leo Babautas Büchern, nicht als Theoretiker, nicht als Mönch, Guru oder Lifestyle-Coach, sondern aus der Praxis für die Praxis schreibt. Er steht mitten im Leben, arbeitet 40 Stunden pro Woche in der Industrie, hat Familie, Verpflichtungen und Termine ... ist täglich mit dem ganz normalen Alltag konfrontiert.

Die Leser dürfen sicher sein, dass er nicht mit weltfremden Vorschlägen aufwartet, sondern das, was er schreibt, selbst ausprobiert hat und praktiziert.

»Entschleunigung und Achtsamkeit« ist bei Amazon als Kindle Edition (ASIN: B00UFEZBXW) und als Taschenbuch (ISBN-10: 1508775486, ISBN-13: 978-1508775485) erhältlich.

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Ende der Serie

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Sonntag, 20. August 2017

Gastbeitrag Leo Babauta: Loslassen. Kapitel 20

Ich habe, regelmäßige Blogbesucher wissen das bereits, kürzlich ein weiteres Buch aus der Feder des Leo Babauta übersetzt. Das Buch kann man als Taschenbuch oder als E-Book für den Kindle erwerben. Um die Druck-, Vertriebs und Distributionskosten kommen wir nicht herum – daher kostet das Taschenbuch nun einmal fünf Euro und neun Cent und das E-Book zwei Euro und neunundneunzig Cent.

Das Taschenbuch: http://amzn.to/2van3Ar
Das Kindle-Buch: http://amzn.to/2uGrf7C

Loslassen._Eine_einz_Cover_for_KindleDa Leo Babauta sein Buch genau wie die Beiträge auf seinem Blog vom Copyright ausdrücklich ausgenommen hat und zur unentgeltlichen Weiterverbreitung auffordert, stelle ich die einzelnen Kapitel meiner deutschen Übersetzung hier auf dem Blog zur Verfügung.

Wer lieber ein »richtiges« Buch in der Hand hat beim Lesen oder gerne seinen Kindle benutzt, der kann die entsprechende Ausgabe bestellen. Wer kein Geld ausgeben kann oder will, der möge hier auf dem Blog lesen, was Leo Babauta zum Thema Loslassen eingefallen ist.

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Kapitel 20

Beispiele für das Loslassen

Also was bedeutet Loslassen im Alltag? Werfen Sie einen Blick auf einige Beispiele, wie Sie in verschiedenen Situationen ganz praktisch handeln können.

Ihr Kollege ist gemein zu Ihnen. Ihre erste Reaktion ist Verärgerung. Sie sind beleidigt, weil Sie ein Wunschbild darüber haben, wie andere Menschen mit Ihnen umgehen sollten. Die Wut wird die Situation nur noch schlimmer machen, und Sie werden bitter und unglücklich.
Also lassen Sie Ihre Idealvorstellung los und versuchen, das Leid zu sehen, durch das der Kollege gehen muss. Sonst würde er so nicht handeln. Entweder er ist gerade heute unter enormem Druck und rastet ausgerechnet bei Ihnen aus (seine Probleme hat er offenbar nicht im Griff) oder er benimmt sich immer so daneben, was bedeutet, dass er sein ganzes Leben lang leidet. Sie haben sicher auch schon an einer Situation gelitten und deshalb falsch reagiert. Sie wissen, dass so etwas ein sehr menschlicher Fehler ist. Wenn Sie die Situation des Kollegen einfühlsam erkennen, können Sie entsprechend reagieren, womöglich sogar das Leid lindern. Später, wenn er sich beruhigt hat, können Sie versuchen, auf mitfühlende Art und Weise klar zu machen, dass Sie ungerecht und ungehörig behandelt wurden und versuchen, mit ihm an einem besseren Umgang miteinander zu arbeiten.

Ihr Sohn räumt sein Zimmer nicht auf. Sie sind genervt und wütend, weil er sich anders verhalten sollte. Er benimmt sich rücksichtslos und Sie haben ihm das schon tausend Mal gesagt … ein unverschämter Bengel! Ihre Wut wird nicht von Ihrem Sohn verursacht, sondern von Ihrer Wunschvorstellung, wie er sich verhalten sollte. Seine Handlungen entsprechen nicht Ihren Idealen, daher sind Sie frustriert. Die Wut vergiftet Ihre Beziehung zu Ihrem Sohn: Sie zeigen ihm, wie unzufrieden Sie mit ihm sind. Er reagiert defensiv und hat Ihr Ausrasten satt. Sie sind auch nicht glücklich.
Sie könnten aber stattdessen Ihr Idealbild für den Moment beiseitelegen, sich beruhigen, und Ihren Sohn sehen wie er ist: ein guter Mensch, der glücklich sein möchte, aber nicht ausschließlich richtige Gewohnheiten hat (Sie übrigens auch nicht) oder vielleicht andere Prioritäten setzt als Sie. Seine Art, glücklich zu sein ist anders als Ihre. Sie können ihn liebhaben und ihn schätzen, weil er der ist, der er ist, Sie können erahnen, was ihn glücklich macht, Sie können ihn umarmen und gerne Zeit mit ihm verbringen. Weil Sie ihn akzeptieren, wie er ist. Und wenn es nun einmal ein echtes Problem mit seinen Reinigungsgewohnheiten gibt – vielleicht können Sie beide ganz ruhig darüber reden und eine Lösung finden, die für beide funktioniert. Möglicherweise erkennen Sie sogar, dass er wahrscheinlich diesbezüglich noch Hilfe und Anleitung braucht und gerne Ihre Unterstützung annimmt.

Ihre Tochter hat einen Wutanfall. Ihr Verhalten entspricht nicht dem Wunschbild, das Sie von einem perfekten Kind haben, also sind Sie enttäuscht. Sie explodieren, handeln aus Wut, die Ihnen und ihr weh tut.
Stattdessen könnten Sie Ihr Ideal des Verhaltens einer Tochter loslassen und ihr »schlechtes« Verhalten akzeptieren. Dann sehen Sie, dass sie frustriert ist und dass dies das einzige Verhalten ist, das sie kennt, wenn sie frustriert ist. Sie müht sich mit den gleichen Problemen beim Loslassen ab wie Sie – und es gelingt ihr nicht. So können Sie erstens ihr Leiden erkennen, zweitens das Kind trösten und drittens beginnen, dem Mädchen in aller Ruhe bessere Möglichkeiten aufzuzeigen, mit Frust, Ängsten oder Enttäuschungen umzugehen. Aber bedenken Sie, dass Ihr eigener Umgang mit solchen frustrierenden Situationen genau das ist, was Ihre Tochter lernen wird, egal, was Sie ihr sagen. Also mit gutem Beispiel vorangehen, indem Sie Ihren eigenen Ärger loslassen … und Ihre Tochter wird daraus lernen.

Ihr Vater wird an Krebs sterben. Das ist eine tragische Situation und Sie spüren bereits jetzt den Schmerz des Verlustes und die Trauer. Monatelang sind Sie traurig und kraftlos, weil er unheilbar krank ist. Sie wünschen sich, dass es ihm besser geht. Sie wünschen sich, dass er nicht sterben muss. Diese Idealvorstellung (ein gesunder Vater, der nicht stirbt) steht natürlich leider nicht im Einklang mit der Wirklichkeit.
Was können Sie tun? Versuchen Sie, diese Wunschvorstellung loszulassen, und Ihren Vater, so wie er jetzt ist, zu akzeptieren. Akzeptieren Sie auch Ihr und sein Leiden. Verbringen Sie Zeit mit ihm, in Akzeptanz der tragischen Wirklichkeit, schätzen und ehren Sie ihn auch in seinem jetzigen Zustand. Seien Sie dankbar für Ihr bisheriges Leben mit ihm und für alles, was er Ihnen gegeben hat. Versuchen Sie, ihn einfühlsam durch sein Leiden zu begleiten. Denken Sie über die Vergänglichkeit des eigenen Lebens nach und nutzen Sie die begrenzte Zeit in der bestmöglichen Weise. Anstatt an dem vergeblichen Wunsch zu leiden, es wäre alles anders als es ist, investieren Sie Ihre Lebenszeit in den Aufbau von Beziehungen und versuchen Sie, Glück zu finden, indem Sie andere glücklich machen.

Ihre Lebenspartnerin oder Ihr Lebenspartner wirkt distanziert. Sie sind verärgert oder verletzt, weil das nicht Ihrer Idealvorstellung entspricht, wie man immer liebevoll miteinander umgehen und einander Wärme schenken sollte. Dadurch benehmen nun Sie sich schlecht, die Beziehung leidet noch mehr, und Sie sind weiter unglücklich.
Versuchen Sie stattdessen, die Wunschvorstellung vom Handeln Ihres Gegenüber loszulassen und erkennen Sie den Grund für die Distanz und Kälte: Leiden. Ihre Partnerin beziehungsweise Ihr Partner könnte gerade etwas Schweres durchmachen, und vielleicht können Sie mit Ihrem Mitgefühl sogar helfen. Vielleicht können Sie darüber sprechen, vielleicht will er oder sie aber auch Raum für das Alleinsein. Erinnern Sie sich an Zeiten, in denen Sie Abstand brauchten, um irgendetwas zu verarbeiten oder zu bewältigen. Es geht jetzt gar nicht um Sie, sondern um etwas, was Ihre Partnerin oder Ihr Partner gerade durchmacht. Wenn sich ruhige Minuten finden, sollten Sie auf jeden Fall ein Gespräch darüber führen, was vor sich geht und wie Sie gemeinsam eine Lösung finden können.

Sie haben heute viel zu viel Arbeit. Das löst Ängste und Stress aus, weil Ihre Wunschvorstellung so aussieht, dass Sie genau die richtige Menge an Aufgaben haben und dass Sie immer alles gut, in Ruhe und komplikationslos erledigen können. Der Stress verursacht Ihnen einen schlechten Tag, und vielleicht misslingt einiges von dem, was Sie tun, weil Sie sich nicht richtig konzentrieren können.
Versuchen Sie stattdessen, Ihre Wunschvorstellung loszulassen. Akzeptieren Sie die Situation: Sie haben eine riesige Menge Arbeit und viel zu wenig Zeit. Verwenden Sie die begrenzte Zeit klug. Erledigen Sie einen Schritt nach dem anderen, so gut Sie es können, ohne sich wegen der noch offenen Dinge unter Druck zu setzen. Dann kommt das nächste dran. Wenn es offensichtlich wird, dass Sie Termine nicht einhalten können, dann geben Sie Bescheid und vereinbaren neue Zeiträume, die dem Arbeitspensum gerecht werden. Sie können nicht mehr als eine Sache gleichzeitig tun, wenn Sie Ihre Arbeit konzentriert und effektiv erledigen wollen. Sie müssen, schon um sich selbst zu schützen, Ihre Grenzen akzeptieren. Und wenn Sie konsequent immer nur eine Aufgabe nach der anderen erledigen, anstatt mehrere Dinge gleichzeitig zu versuchen, können Sie lernen, mit Konzentration und Ruhe viel effektiver und mit besseren Ergebnissen zu arbeiten. Und dann macht Ihnen Ihre Arbeit mehr Freude.

Sie möchten Sport treiben, aber Sie schieben es immer vor sich her. Sie entsprechen nicht Ihrem Wunschbild von sich selbst, wie diszipliniert und fit und gesund Sie sein sollten … das frustriert Sie und Sie fühlen sich schlecht. Sie trösten sich mit Essen und Ablenkungen, weil Sie so »schlecht« sind. Das führt dazu, dass Sie sich auf lange Sicht immer schlechter fühlen, weil Sie sich einfach nicht aufraffen können.
Stattdessen könnten Sie das Idealbild, wie diszipliniert Sie sein sollten, einfach loslassen. Akzeptieren Sie, dass Sie matt sind, dass Sie eine Menge zu tun haben, müde werden und deshalb die Lust auf Bewegung fehlt. Haben Sie Mitleid mit diesem Leiden. Und erkennen Sie dann die Übungseinheit als ein vernünftiges Mittel gegen das Leiden. Sportliche Betätigung lindert Stress, steigert die Zufriedenheit und das Befinden. Lassen Sie schlechte Gefühle über Ihre vergangenen Fehler hinter sich und finden Sie einen besseren Plan für das Training, der Ihnen hilft, Ihre Hindernisse zu überwinden (früher schlafen wenn Sie müde sind, mittags trainieren, wenn Sie es nicht nach der Arbeit schaffen und so weiter). Trainieren Sie bewusst, anstatt ein Wunschbild aufzubauen, das nicht der Realität entspricht, nämlich dass alles einfach und komfortabel gelingen müsste.

Sie sind unzufrieden mit Ihrem Körper. Er entspricht nicht Ihren Idealvorstellungen, wie er aussehen sollte – schlank, mit großartigen Muskeln oder Brüsten oder was auch immer. Also fühlen Sie sich unglücklich über sich selbst, und um sich über dieses Unglück hinweg zu trösten, essen Sie vielleicht Süßigkeiten … und alles wird noch schlimmer. Ihr Wunschtraum macht Sie unglücklich. Lassen Sie stattdessen das Idealbild einmal los.
Uns werden Fantasien vorgegaukelt. Die Realität unseres Körpers zu akzeptieren tut gut – er ist wirklich toll, wie er ist. Lernen Sie, das Großartige zu erkennen. Machen Sie sich all die erstaunlichen Dinge bewusst, die Ihr Körper tun kann! Denken Sie daran, wie er Ihnen jeden Tag dient. Das ist gewaltig! Das ist fast schon ein Wunder! Zugegeben, Ihr Körper gleicht wahrscheinlich nicht dem Bild eines Cover-Models, aber das wurde sowieso nur entwickelt, um den Verkauf einer Zeitschrift oder von irgendwelchen Produkten anzukurbeln.
Seien Sie barmherzig mit Ihrem Leiden. Akzeptieren Sie zum Beispiel, dass Sie übergewichtig sind, um dann besonnen herauszufinden, was Sie dagegen tun können. Sie werden vermutlich nie die Figur eines Fotomodells haben (das ist ein unrealistischer Wunschtraum). Lernen Sie zuerst, dankbar für Ihren Körper zu sein, so wie er ist, und dann konzentrieren Sie sich auf die Gesundheit. Ernähren Sie sich mit viel Gemüse und wenig (oder ohne) Fleisch statt mit Fertiggerichten und Fast-Food, fangen Sie an mit Bewegung und Meditation. Das ist produktiver, als Ihren Körper an einer Fantasie zu messen.

Es gibt natürlich Dutzende weitere Beispiele, die ich nennen könnte, aber wenn Sie die oben genannten Beschreibungen sorgfältig lesen, erkennen Sie das eine gemeinsame Muster in den Beispielen. Sie werden bald in der Lage sein, dieses Muster auf so gut wie jede Situation anwenden:

1. Erkennen, wie ein Wunschbild Leiden verursacht.

2. Begreifen, dass diese Idealvorstellung die Situation noch schlimmer machen wird (Ihre Wut schadet Ihrer Beziehung, Ihre Depression bringt Sie dazu, sich mit Essen zu trösten und so weiter).

3. Versuchen Sie, Ihr Wunschbild und den Ärger loszulassen.

4. Machen Sie sich Ihr Leiden bewusst, akzeptieren Sie das Leiden als Tatsache und sprechen Sie sich Trost zu.

5. Sehen Sie andere Menschen oder Situationen, wie sie wirklich sind. Begreifen Sie, dass (auch) die andere Person zu leiden hat. Akzeptieren Sie den Mitmenschen, wie er ist, akzeptieren Sie die Situation, wie sie ist.

6. Schenken Sie anderen Menschen Mitgefühl.

7. Reagieren Sie angemessen auf die Situation, in aller Ruhe. Finden Sie Wege, um die Situation zu verbessern, wenn ein Problem gelöst werden kann. Seien Sie dankbar für Ihre Lebenswirklichkeit, wie sie ist.

Natürlich werden Sie nicht immer diesem idealen Muster entsprechend handeln. Sie werden mit Situationen schlecht umgehen und falsch reagieren, wie wir alle. Auch das ist in Ordnung. Schauen Sie dann im Nachhinein an, was passiert ist, und erkennen Sie, wie Sie es beim nächsten Mal anders machen können. Das oben genannte Muster könnte dazu beitragen. Dann üben Sie das neue Verhalten geduldig ein, beim nächsten Mal, beim übernächsten, und immer so weiter.

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Fortsetzung folgt.

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